Was

"... dass unsere Welt zusammenhält!"

Nach uns die Sintflut! Rausholen, was rauszuholen ist. Hauptsache mir geht’s gut. Die anderen sollen bleiben wo der Pfeffer wächst. Viele Menschen in userem Land und weltweit denken und handeln genau so. Dass unsere Welt zusammenhält, scheint vor diesem Hintergrund eher ein frommer Wunsch und eine politische Utopie zu sein als eine realistische Möglichkeit oder ein realisierbares Ziel.

Aber immer mehr – gerade auch junge – Menschen machen da nicht mehr mit. Sie denken darüber nach, ob wir nicht ganz anders leben könnten und müssten. Sie experimentieren und stellen in Frage. Sie leben, als ob es Zukunft und Hoffnung gebe. Häufig ohne zu wissen, dass genau das die uralte Zuversicht des christlichen Glaubens ist.

Mit einem gemeinsamen Ökumenischen Sozialwort der Jugend wollen Evangelische und Katholische Jugend (aej und BDKJ) dieser Zuversicht Ausdruck verleihen, sie in politische Forderungen gießen und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den notwendigen Zukunftsprozessen einfordern.


Wir

Das Ökumenische Sozialwort der Jugend ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) und des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Zusammen vertreten beide Verbände die Interessen von rund 2 Millionen Kindern und Jugendlichen in Kirche, Politik und Gesellschaft.

Nach entsprechenden Beschlüssen der aej-Mitgliederversammlung und der BDKJ-Hauptversammlung wurde eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingesetzt, die nun das Ökumenische Sozialwort der Jugend entwickelt und formuliert.

 

Mit euch

Am Ökumenischen Sozialwort der Jugend können sich alle jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren beteiligen - sowohl als Gruppe, als auch als einzelne Person. Dabei definieren wir Gruppe sehr frei. So könnt ihr eure Beiträge als Jugendverband, Schulklasse oder Gemeindejugend, aber auch als Freundeskreis, Workshop, Jugendtreff, anderweitige lose Gruppierung oder eben als einzelne Person mit eurer ganz persönlichen Meinung einstellen.

Wenn ihr als Gruppe mitmacht, dann müsst ihr dafür eine_n Gruppenverteter_in bestimmen, der_die eure Positionen stellvertretend für alle ins Tool einträgt. Nicht vergessen eure E-Mail-Adresse anzugeben! Das ist wichtig, damit ihr an Abstimmungen teilnehmen könnt und wir euch direkt über die aktuellen Entwicklungen und die Ergebnisse der jeweiligen Beteiligungsrunde informieren können.


Machen

1. Ideen, Vorschläge und Forderungen entwickeln!

Setzt euch vor Ort, in eurer Gruppe oder auch alleine mit den Themen der Beteiligungsrunde zum Ökumenischen Sozialwort der Jugend auseinander. Ihr entscheidet dabei, wie ihr das genau machen wollt. Ob ihr dazu eine kleine Diskussion im Freundeskreis durchführt, einen Workshop darauf organisiert oder eine größere Aktion startet, bleibt euch überlassen. Ebenso, ob ihr euch alle Fragen und Thesen vornehmt oder nur ein oder zwei.

Findet heraus, welche Fragen zum Thema in eurer Umgebung überall eine Rolle spielt, diskutiert im Verband, in der Schule, mit Freunden oder mit Verantwortlichen und bildet euch eine Meinung. Wir sammeln sowohl Einzelmeinungen als auch Ergebnisse aus Workshops oder Gruppenstunden. Selbstverständlich könnt ihr auch Teile aus fertigen Beschlüssen verwenden, z. B. Positionspapiere eures Verbandes oder eurer Initiative.


2. Beitragen!

Wenn eure Ideen, Vorschläge und Forderungen fertig sind, tragt ihr sie hier online anhand der Fragen ein. Dort könnt ihr auch nachgucken, was andere bereits geschrieben haben. So können die Ergebnisse eurer Arbeit weitreichendere Bedeutung bekommen und Jugendpolitik in Deutschland und der EU beeinflussen.

Bitte formuliert eure Beiträge möglichst knapp und beschränkt euch pro Box auf eure „Kernbotschaft“ (max. 300 Buchstaben). Für Erklärungen, weitergehende Infos usw. nutzt bitte die jeweilige Erläuterungsbox.


3. Abstimmen!

Nach dem Ende der Beitragsphase seid ihr ein zweites Mal gefragt! Gemeinsam mit den anderen Teilnehmer_innen der Beteiligungsrunde könnt ihr darüber abstimmen, welche der Beiträge eurer Meinung nach für das Ökumenische Sozialwort der Jugend und damit auch für die weitere politische Diskussion besonders wichtig sind. Wie viele für eure Gruppe an der Abstimmung teilnehmen, ob alle, nur einige oder ein_e Gruppenvertreter_in könnt ihr frei entscheiden.

Um euch das Abstimmen zu vereinfachen und die Beiträge auf eine abstimmbare Zahl zu reduzieren, fassen wir inhaltlich identische Beiträge redaktionell zusammen bzw. unterteilen facettenreiche Positionen in ihre einzelnen Aspekte. Dabei bemühen wir uns darum, so nah wie möglich am Inhalt eures Beitrags zu bleiben und nichts zu verfälschen. Ihr könnt dabei nachvollziehen, aus welchen eurer Antworten sich ein zur Abstimmung stehender Beitrag zusammensetzt.  

Durch die Abstimmung bestimmt ihr darüber, was weiterkommt und was nicht. Die Beiträge mit der höchsten Punktzahl fließen am Ende in die Zusammenfassung ein.


4. Wirkung erzielen!

Wir sorgen dafür, dass eure Ideen, Vorschläge und Forderungen in das Ökumenische Sozialwort der Jugend und damit in die politischen Diskussionen einfließen. Wenn Zwischenergebnisse und Reaktionen vorliegen, informieren wir euch darüber.