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3 Globale Perspektive / Eine Welt / Europa

Das hat sich die ökumenische Arbeitsgruppe zur Diskussion überlegt:

Die Welt wächst zusammen und viele Prozesse werden nun global gedacht. Das führt aber nicht zu weniger, sondern zu mehr Ungerechtigkeiten und (kriegerischen) Auseinandersetzungen. Die reicheren Staaten bereichern sich an den neuen Möglichkeiten, während die ärmeren immer ärmer werden und es weiterhin zu viele Menschen gibt, die hungern und unterhalb des Existenzminimums leben. Der Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit muss hier dagegenstehen und mindestens die Menschenrechte müssen überall bewahrt und eingehalten werden.

  • Jeder Mensch muss ein Recht auf weltweit freie Niederlassung, auf Asyl und Existenzsicherung haben. Dies bedeutet zum Beispiel, dass Flüchtende überall, also auch in Deutschland und Europa, eine Heimat und freien Zugang zu Bildung und Arbeit vorfinden.
  • Das globale Wirtschaftssystem beutet aus, z. B. in der Bekleidungsindustrie / im IT-Bereich. Hierbei kommt sowohl jedem_r Konsument_in Verantwortung zu, sehr viel mehr muss jedoch für ethische und faire Prinzipien bei Produktion und Vertrieb in der Wirtschaft gesorgt sein. Statt Freihandelsabkommen (TTIP oder CETA) braucht es faire Handelsabkommen, die die Bedürfnisse der Ärmeren berücksichtigen.

  • Es ist notwendig, den Waffenexport zu beenden und in der Außenpolitik einen deutlichen Fokus auf präventive, nichtmilitärische Mittel zur Friedenssicherung zu legen.

Was meint ihr dazu? Oder ist Euch etwas ganz Anderes wichtig beim Thema "Globale Perspektive / Eine Welt / Europa". Ihr könnt in Euren Beiträgen einzelne Thesen kommentieren, oder ganz neue Aspekte in Diskussion einbringen.


Seit Jahren beschwert man sich über Diskriminierung und Rassismus aber es wird nichts dagegen unternommen. Zudem kam vor einigen Wochen noch der Anschlag auf Paris dazu und kurz danach schrieb jeder 2. im Netzt "pray for Paris". Jedoch interessiert niemanden wie es im Rest der Welt ausssieht.


Zu erstens: dazu fehlen mir zahlen Daten Fakten um hier eine Aussage treffen zu können. In meinem Kopf gibt sich die Möglichkeit nur, wenn es dafür auch globale fördertöpfe gibt, die je nach Studentenzahl ausgezahlt werden usw.... Ich glaube, dafür sind wir noch nicht global genug. Global Marschall

Zu erstens: dazu fehlen mir zahlen Daten Fakten um hier eine Aussage treffen zu können. In meinem Kopf gibt sich die Möglichkeit nur, wenn es dafür auch globale fördertöpfe gibt, die je nach Studentenzahl ausgezahlt werden usw.... Ich glaube, dafür sind wir noch nicht global genug. Global Marschall Plan, no border no Nation und so. Zu zweitens: ja. In einem freien Markt wird immer der meiste Profit gesucht. Um als Unternehmer wirklich nett sein zu können, muss es einem vorgeschrieben sein, es sein zu müssen. Ansonsten bleibt man im Kapitalismus auf der Strecke und kann gleich soziakpädagoge werden. ;-)





Weltweit freie Niederlassung? Dann haben wir eine fortwährende Völkerwanderung immer dem Gerücht auf ein besseres Leben nach... Wir sollten stattdessen das Leben überall auf der Welt lebenswert und bereichernd gestalten.


Die tatsächlichen Auswirkungen der Globalisierung erleben wir gerade jetzt bei der aktuellen Fluchtbewegung

Wir brauchen uns nicht wundern, dass Menschen zu uns kommen - beuten wir sie doch mit unseren überwiegend unfairen Einkäufen aus (z.B. IT), sorgen für die Zerstörung ihrer Heimat (Klimawandel) und jede*r sieht, wie gut es uns geht (GoogleStreetview) - das sind die wahren Konsequenzen der Globalisierung, nicht die Steigerung von Umsätzen und Gewinnen.



Es ist unsere Pflicht als Privilegierte Menschen den weniger Wohlhabenden alle Mittel zur Verfügung zu stellen sich selbstständig nach oben zu arbeiten. Aber eines muss klar sein, 7 Mrd. Menschen die alle den Deutschen Lebensstandart von 2016 haben verträgt unsere Planet nicht! gruß Rouven Magnus