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4 Umwelt / Nachhaltigkeit

Das hat sich die ökumenische Arbeitsgruppe zur Diskussion überlegt:

Wir Menschen haben uns die Erde untertan gemacht. Dies führt auch dazu, dass die Menschheit sie ausgebeutet, viele Tier- und Pflanzenarten zerstört, Raubbau betrieben und das Klima verändert hat. Dabei berührt Umweltschutz auch immer Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Gerade ärmere Menschen leiden unter der Zerstörung, während reichere von der Ausbeutung der Natur profitieren, sich dann aber in schöne und saubere Landschaften zurückziehen. Es kann nicht sein, dass Einige Milliarden z. B. mit der Abholzung der Wälder verdienen und Andere durch die Folgen hungern müssen und ihre Lebensgrundlage verlieren.

  • Wir müssen tun, was wir können, um den Klimawandel zu stoppen und die Umwelt zu schützen. Denn der Versuch, die Menschen vor den Folgen durch effizientere Technologien (z. B. Gentechnik oder höhere Deiche) zu retten, wird nicht die Lösung sein.
     
  • Es braucht Konsumverzicht! Wirtschaft darf nicht auf Wachstum ausgerichtet sein, sondern es müssen neue Formen der Konsumminderung, z.B. durch Sharing von Klamotten, und des Konsumverzichts, z. B. durch Fleischkonsum, gefunden werden.
     
  • An den Preisen der Produkte muss erkennbar sein, wie viel ihre Herstellung und ihr Transport tatsächlich gekostet haben. Z. B. könnte es Auszeichnungen der CO2-Bilanz geben.

Was meint ihr dazu? Oder ist Euch etwas ganz Anderes wichtig beim Thema "Umwelt / Nachhaltigkeit". Ihr könnt in Euren Beiträgen einzelne Thesen kommentieren, oder ganz neue Aspekte in Diskussion einbringen.


Zu erstens: beides. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr aufhalten. Dafür waren Mama und Papa nicht sorgsam genug. Jedoch sollten wir die Wucht abmildern, um mehr Zeit zu bekommen und mehr Menschenleben retten zu können. Zu zweitens: nicht im Kapitalismus. Wer so etwas im Kapitalismus fordert, ha

Zu erstens: beides. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr aufhalten. Dafür waren Mama und Papa nicht sorgsam genug. Jedoch sollten wir die Wucht abmildern, um mehr Zeit zu bekommen und mehr Menschenleben retten zu können. Zu zweitens: nicht im Kapitalismus. Wer so etwas im Kapitalismus fordert, hat diesen nicht verstanden. Wenn wir das System im ganzen ändern wollen, dann bin ich dabei.


Zu drittens: schon lange überfällig. Aber dann bitte auch richtig. A+ soll nicht nur ein gutes Gefühl geben, sondern auch gut sein. Zudem wäre es sinnvoll die gesetzliche Gewährleistung zu erhöhen. Das gäbe den Ansporn auch für länger zu planen.


Thema Klimawandel: Wenn durch neue, effizientere Technologien nicht die Folgen (Deichbau), sondern die Ursachen (Schadstoffausstoße) bekämnpft werden, kann auch damit das Ziel (ein Stück weit) erreicht werden!

Natürlich funktioniert dies nur in Zusammenarbeit mit nicht-Technologiebasierten Lösungsansätzen, die dann auch konkret umgesetzt werden müssen.





Konsum ist gut, Gier kann ein Motor sein. Die meisten Errungenschaften der Menschheit basieren auf der Gier nach Erfolg, Macht und Reichtum. Wir müssen aber die Grenzen neu definieren in denen sich dieser Gier bewegen darf, denn ungezügelt zerstört Sie unseren Planeten! gruß Rouven Magnus



Man sollte bewusst auf die Dinge verzichten, die in der Produktion zu günstig wurden. Bzw. auf Produkte aus einer Nachhaltigen Produktion zurückgreifen. Ein kompletter Verzicht ist nicht vertretbar, aber eine Reduzierung auf das wesentliche sollte machbar sein.