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8 Vielfalt

Das hat sich die ökumenische Arbeitsgruppe zur Diskussion überlegt:

Jeden Tag wird deutlich, dass die Welt bunt und vielfältig ist. Das ist gottgewollt und gut so! Die "Zumutungen", die das mit sich bringt (z. B. im Blick auf kulturelle, politische, religiöse und sexuelle Vielfalt), sehen wir nicht als Problem, sondern als Chance ("Wir schaffen das!"). Bestehende Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlungen müssen dabei abgebaut werden.

  • Der Islam gehört selbstverständlich zu Deutschland. Auch die Schulen und sonstige etablierte Institutionen müssen sich für ihn öffnen. Einseitige Bevorzugungen der großen christlichen Kirchen (z. B. im Schulsystem) sind abzuschaffen!

  • Auch nicht heterosexuelle Menschen müssen heiraten dürfen, wenn sie das wollen.

  • Es muss eine konsequente Durchsetzung und Erweiterung der Frauenquote in Führungspositionen geben.

Was meint ihr dazu? Oder ist Euch etwas ganz Anderes wichtig beim Thema "Vielfalt". Ihr könnt in Euren Beiträgen einzelne Thesen kommentieren, oder ganz neue Aspekte in Diskussion einbringen.

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Vielfalt im Glauben - z.B. in der Katholischen Kirche: Jede*r lebt seinen*ihren Glauben auf eine andere Art und Weise. Ich erwarte, dass das von allen akzeptiert wird, ebenso wie ich akzeptiere, wie andere ihren Glauben leben.



Ob der Islam zu Deutschland gehört, hängt davon ab, ob die Ethik, die der Islam lehrt, dem Grundgesetz nicht widerspricht. Zu beachten ist, dass es dogmatisch betrachtet nicht den einen Islam gibt. Von welchem Islam ist die Rede in der These?


Eine Frauenquote diskriminiert Männer, Inter- und Transsexuelle und selbstbewusste Frauen. Eltern und Schule müssen zur Gleichberechtigung erziehen, keine Quote


Wenn, braucht es einen "deutschen" Islam. Eine Religion die in Teilen mit dem Grundgesetz kollidiert hat hier keinen Platz. Es braucht ein klares Bekenntnis zu den Grundrechten, bevor der Islam zu Deutschland gehören kann.


Die Frauenquote allein hilft nicht, die Emanzipation vollständig durchzusetzen - Hier müssen auch in anderen Problemfeldern Lösungsansätze aus der Politik kommen!



Das Schulsystem und seine Inhalte sind komplett veraltet und benötigen eine inhaltliche Überarbeitung. Dazu gehören u.A. auch der Religionsunterricht - Dieser könnte z.B. zumindest teilweise auf Jugendverbände und andere, für die Schüler frei wählbare Gruppierungen geschehen.


An Führungspositionen kommt der, der sich durchsetzt und dafür geeignet ist. Wenn sich zu wenig Frauen das trauen, oder durch die Familie oä. daran gehindert werden, dann schadet die Quote nur. Das selbstverständnis für Frauen am Arbeitsplatz außerhalb einer Sekretärin, dass muss steigen.


Wie wäre es damit, Religion als privatsache, raus aus Schulen und dem Staat. Keine persönliche Identifikation mit irgendeiner Nation oder Religion. Man wäre so viel offener für alles. Jeder muss heiraten dürfen. Auch intersexuelle usw usf.