Abstimmungsergebnisse

5 Arbeitswelt


1.

In den sozialen Berufen muss es mehr strukturelle Finanzierung geben. Es kann nicht sein, dass die Arbeitnehmer die Risiken tragen und dafür nicht entlohnt werden. Daher: Weniger befristete Projektstellen und mehr dauerhafte Strukturförderung!


2.

Zu drittens: dem Stimme ich vollkommen zu. Mehr zwanzig und dreißig Stundenwoche.


3.

Neben der monetären muss es möglich sein auch weiterhin nicht-monetäre arbeiten zu können. Ein gesellschaftliches Engagement sollte unterstützt werden.


4.

Wir müssen weg von prekären Arbeitsverhälnissen. Entweder durch ein Grundeinkommen oder durch "faire" Löhne.


5.

Arbeit dient dem Selbsterhalt, meinem Wohl und allen die von mir profitieren. Wichtig ist das die Sozialabsicherung sowohl im Alter als auch bei Arbeitslosigkeit meinen Lebensstandart sichert, sodass ich Unabhängig von Arbeit Gestaltungsmöglichkeiten für mein Leben habe. gruß Rouven Magnus


6.

Gute Arbeit für gutes Geld - Lohn muss zum guten Leben reichen!


7.

Dem Ehrenamt sollte eine neue, wichtigere Rolle in unserer Gesellschaft zugeordnet werden, denn gerade es ist es, was uns voranbringt!


8.

Die Arbet sollte so angelegt sein, dass junge Menschen ihr Leben planen können. Grade die aktuelle Praxis der ständigen Befristungen / erstmal nur befristete Einstellung steht dem entgegen. Dies führt zu einem ständigen Gefühl der Unsicherheit und erschwert so z.B. auch die Familiengründung.


9.

Durch flexiblere Arbeitszeiten und Urlaubszeiten sollte es jungen Menschen möglich sein neben Bildung und Berufsleben auch weitere Erfahrungen zu sammeln.


10.

Arbeit sollte nicht der Mittelpunkt eines Lebens sein, sondern einem auch genug Freiraum für privates und auch gesellschaftliches Engagement bieten.


11.

Es ist wichtig, dass junge Menschen ihre Zukunft planen können. Für Erwachsene gilt das natürlich genauso. Mit befristeten Verträgen geht das aber nicht. Ein großes Problem ist auch Scheinselbstständigkeit und "Crowdworking" übers Internet.


12.

Unternehmen müssen Menschen gehören, nicht Banken oder anderen Kapitalgesellschaften


13.

Könnten Geschäfte, Gastronomien, Unternehmen etc. nicht verpflichtet werden, am Eingang, bei den Produkten o.äh. zu kennzeichnen, unter welchen Bedingungen ihre Mitarbeiter/innen arbeiten? Ganz wertfrei, z.B. die Anzahl der fest Angestellten, die Art der Beschäftigung anderer, Betriebsrat ja/nein?


14.

Flexible Arbeits- und Urlaubszeiten sollten ein Standard werden. Die Arbeit darf nicht nur bestimmen wann man Freizeit hat und wann nicht. Arbeitgeber sollten mehr auf Bedürfnisse der Arbeitnehmer eingehen.


15.

Zeitliche Flexibilität nach den Vorstellungen von Arbeitnehmern muss möglich sein.


16.

Flexiblere Arbeitszeiten und flexiblere Urlaubsplanung sollte in der heutigen Zeit machbar sein.


17.

Das Menschenrecht auf Arbeit (Art. 23 d. allgemeinen Erklärung der Menschenrechte) muss auch in Deutschland umgesetzt werden


18.

Die voranschreitende Schwächung der sozialen Absicherung zwingt viele Menschen prekäre Arbeitsverhältnisse aufzunehmen, die durch die Agenda 2010 erst verschärft wurden, aber auch schon davor möglich waren. Wir dürfen für unser überleben nicht unsere Würde aufgeben!